Windhunde nur unter sich?

„Windhunde sollten am besten nur unter sich bleiben, dann fühlen sie sich am wohlsten“. Diese Vermutung habe ich immer wieder mal gehört.

Und wisst ihr was? Ein bisschen Wahrheit steckt da drin. Windhunde, weil sie eben innerlich und äußerlich Spezialisten sind, sind eine der größten Rassisten unter den Hunden! Damit stehen sie nicht alleine da, das trifft auf viele Hundearten zu. Und es ist auch nicht verwunderlich: Genauso wie andere hochsoziale Lebewesen tendieren sie dazu, sich jenen anzuschließen, die ihnen am ähnlichsten sind. Jene, dessen Art und Weise sie bereits von ihrer Mutter und ihren Geschwistern kennengelernt haben.

Und jetzt kommt das Aber: Nur, weil sie mit ihresgleichen besonders toll rennen können, heißt es noch lange nicht, dass sie nur jene kennen sollten, nur mit diesen Zeit verbringen sollten oder sich so am wohlsten fühlen.

Diversity ist besser

Rupa hat viele Windhundkumpels, aber ich lege großen Wert darauf, dass sie querbeet alle möglichen Hundearten kennenlernt. Und so kam es, dass ihr engster Kumpel ein Lockenkopf Doodle ist, ihre Freundin eine Podenca, die fernab von Windhundartigen und eher Typ Schäferhund ist. Und das Beste: sie teilte sich 3,5 Monate das Bett mit einem Drahthaar Vizsla und wird dies in Kürze auch wieder tun. Das Thema „Kleine Hunde“ gehen wir wiederum mit dem Dackelnachbarn an.

Wie langweilig wäre eine Welt, in der alle gleich sind? Und so hat auch Rupa gelernt, die verschiedenen Gesichtsausdrücke und Körperhaltungen anderer Rassen lesen zu lernen und Gefallen an Kampfspielen gefunden, die sie mit ihrem Terrierblut besonders einfordert.


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